Vinson

Will Vinson

„Four Forty One“

VÖ-Datum: 01.07.2020 (urspr. 31.01.2020)

2019 ist ein Meilenstein für den Altisten Will Vinson. Es ist zwanzig Jahre her, dass er von seiner Heimat London nach New York gezogen ist und startete eine genaue Erkundung, die ihn in das Herz der legendären Szene dieser Stadt führte, in der sich Tradition und Avantgarde kreuzen. Sieben Alben als Leader haben seine Klasse bestätigt. Jetzt, für sein Debüt bei Whirlwind mit dem Titel Four Forty One, hat er in sein Adressbuch gegraben, um die Verwirklichung eines lang gehegten Traums zu präsentieren – mit fünf der größten zeitgenössischen Klaviermeister aufzunehmen. Sullivan Fortner, Tigran Hamasyan, Gerald Clayton, Fred Hersch und der langjährige Kollege Gonzalo Rubalcaba werden mit ihren jeweiligen Bass- und Schlagzeugteams aus Matt Brewer und Obed Calvaire, Matt Penman und Billy Hart, Matt Brewer und Clarence Penn, Rick Rosato und Jochen Rueckert sowie Larry Grenadier und Eric Harland zusammengebracht, um fünf Traumtrios für Vinson zu kreieren, die „gleichzeitig als Zuschauer und Teilnehmer“ spielen sollen.

Jeder Pianist wurde von Vinson ausgewählt, um einen anderen Aspekt seiner musikalischen Reise durch Amerika und eine andere Seite seiner eigenen musikalischen Identität zu reflektieren. Die Sessions wurden alle ohne Probe und mit einem Minimum an formellen Vorkehrungen durchgeführt, um die verschiedenen Persönlichkeiten durchscheinen zu lassen. Es ist ein einzigartiges Experiment, das zu einzigartigen Ergebnissen geführt hat. Sullivan Fortner ist im erhebenden Gospel von „Boogaloo“ zu hören. Seine üppigen Akkorde verdunkeln sich manchmal, um Keith Jarretts Interpretation des Genres zu wiederholen: In „Love Letters“ wird er von Brewer und Calvaire in einer spielerischen Dekonstruktion begleitet. Für Vinson ist Sullivan „eine wandelnde Enzyklopädie. „Als wir „Milestones“ machten, sagte ich ihm nicht einmal, was wir spielen würden, und er sprang einfach ein und blätterte nahtlos durch die gesamte Geschichte des Klaviers.“

Will Vinson traf Tigran Hamasyan zum ersten Mal in Ari Hoenigs Band: „Er hat gerade eine ganz andere Tradition eingeführt, die ich noch nie zuvor gehört hatte.“ Tigrans charakteristischer rhythmischer Ansatz präsentiert dies in einer Duettwiedergabe von Vinsons Original mit dem spöttischen Titel „Banal Street“ – „Oasis“ eine gedämpfte Stille, eine Überraschung, die sich mit dem Veteranen Billy Hart und dem tieftönenden Matt Penman paart und ergibt ein faszinierendes klangfarbenfrohes Zusammenspiel.

Gerald Clayton ist jemand, den Vinson schon lange gehört und bewundert hat, mit dem er aber noch nie gespielt hat. „Er war auf seiner eigenen Reise und ich wollte nur mit ihm spielen!“ „Cherry Time“ beginnt mit einem tiefen, hüpfenden Groove von Brewer und Penn unter einem trägen, mysteriösen Thema, der Clayton viel Raum gibt, um die Zeit und die Harmonie in faszinierende Formen zu bringen. „I am James Bond“ ist eine wunderschöne Ballade, bei der der Pianist die klare Note zeigt, die er mit Charles Lloyd so eingesetzt hat.

Vinson ist selbst ein verhinderter Pianist und wird sowohl von Keith Jarrett als auch von Bill Evans stark beeinflusst. Fred Hersch war die perfekte Wahl, um die Berührung und das Gefühl dieser Meister in seine schrullige, komponierte Lektüre von Monks „Work“ zu bringen, und er und Vinson stimmen perfekt mit dem geräumigen „KW“ überein, einem Stück von Bryn Roberts, das Spuren der einzigartigen melodischen Sensibilität des verstorbenen Mr. Wheeler trägt.

Schließlich gibt es noch Gonzalo Rubalcalba. „Er war ein Mentor für mich – und er ist der größte lebende Pianist! Er musste auf dieser Platte sein!“ Hören Sie sich die Begeisterung an, mit der die Band Vinsons Kontrafakt auf „The Way to You“ ergreift und den Titel „That Happened!“ angreift, während Grenadier und Harland einen polyrhythmischen Sturm aufkochen und Rubalcaba und Vinson darüber fliegen. „Im Herzen bin ich ein frustrierter Pianist. Es mag sein, dass ich auf dem Saxophon eine Stimme gefunden habe, aber es ist das Klavier, das mich mein ganzes Leben lang fasziniert, inspiriert und sich mir entzogen hat. Dieses Projekt ist ein wahr gewordener Traum.“

Label: Whirlwind Recordings
Katalog Nr. WR4752
Vertrieb: Indigo

Besetzung:

Will Vinson (as)

pianos:
Sullivan Fortner
Tigran Hamasyan
Gerald Clayton
Fred Hersch
Gonzalo Rubalcaba

bass:
Matt Brewer
Matt Penman
Rick Rosato
Larry Grenadier

drums:
Obed Calvaire
Billy Hart
Eric Harland
Clarence Penn
Jochen Rueckert

Info als PDF-Datei:   Four-Forty-One.pdf (5 Downloads)

Cover in hoher Qualität:   Cover-8.jpg (6 Downloads)

Bandfoto 1:   Will-Vinson.png (5 Downloads)

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Promotion Video:

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